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Die Zeitzeugen sterben aus

Die Zeitzeugen sterben aus
Die Zeitzeugen sterben aus
© Matthias Cameran

Drei deutsche Konzentrationslager überlebte er als 17-jähriger in der Zeit von 1944-1945 und den so genannten "Todesmarsch".

Im August 2018 hat er vor Hunderten von Schüler*innen im Priesterseminar Limburg seine Geschichte erzählt und gemeint: „Es geht auch darum, dass das die Wahrheit ist.“ Er war berührt davon, wie ihm die jungen Menschen zuhörten und Fragen stellten und er hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck - auch darin, was ein Mensch verkraften kann, wenn er nie die Hoffnung aufgibt.

Seine Schwieger-Enkeltochter hat berührend über ihn in einem Blog geschrieben: „Am 7. Juni verstarb der wunderbare Mann Fryderyk Jakimiszyn. Fryderyk Jakimiszyn ist ein polnischer Held. In Einheiten der Heimatarmee Armia Krajowa hatte er das Pseudonym "Hirsch". Er war in den Konzentrationslagern: Gross-Rosen, Dora-Nordhausen, [Rottleberode und Heimkehle]. Er war der beste Großvater für meinen Mann... Möge deine Seele immer bei uns sein.“

Wir sind dankbar, dass wir ihn kennen lernen durften.

Filmdokumentation "Wir sind die Zeiten" am 13.11.2020

Am Freitag, 13. November, 18.00 Uhr wurde der lang geplante 85-minütige Dokumentationsfilm zum Zeitzeugenprojekt 2018 mit dem Titel „Wir sind die Zeiten“ in der Kapitelkapelle des Limburger Doms gezeigt. Darin steht die Geschichte von Fryderyk Jakimiszyn im Mittelpunkt.

Der direkte link zu seiner Geschichte innerhalb des Zeitzeugenfilms findet sich hier.

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